Zeltlager-Abenteuer

Was gibt es schöneres, als in der Natur aufzuwachen und den ganzen Tag im Freien zu gestalten? Ein Zeltlager ist nicht nur für kleine Kinder attraktiv – die ganze Familie kann sich hier ganz neu erleben. Mit dem Angebot eines Zeltlagers für die ganze Familie kann eine Kolpingsfamilie die Familien mit Kindern unterschiedlichen Alters innerhalb der Kolpingsfamilie, aber auch regional in der Gemeinde oder Stadt ansprechen und auf Kolping aufmerksam machen.

Für wen?

Für Familien, die gerne in der Natur sind

Wie lange?

ab 3 Tage bis optimalerweise 1 Woche

Was bringts?

- Auf Kolping aufmerksam machen - Familien für die Kolpingsfamilie begeistern - Freizeit mit der Familie - Neues entdecken - Natur erleben - Spaß im Freien - Gemeinschaftsgefühl und Verbundenheit erleben

Anbieter

Idee kann selbst vor Ort durchgeführt werden

Die großen und kleinen, jungen und alten Teilnehmenden entdecken Neues, erleben Natur und entwickeln ein Gemeinschaftsgefühl und eine Verbundenheit ganz im Sinne des Kolpingverbandes. 
Ein Zeltlager macht riesigen Spaß und spätestens am abendlichen Lagerfeuer packt alle Teilnehmer*innen das Zeltlagerfeeling! Die Kolpingjugend Diözesanverband Augsburg organisiert jedes Jahr in der ersten Sommerferienwoche ein Zeltlager für Kinder und hat einige Tipps und Ideen für ein Familienzeltlager in petto.

Tipp: Statt eines Zeltlagers kann natürlich auch die Kolping-Ferienhütte in Weißenbach/Tirol gebucht werden.

 

Material

  • Zelte (entweder von Kolpingsfamilie gestellt oder jede Familie bringt selbst eines mit)
  • Zeltplatz
  • Bastelmaterialien, je nach geplanten Bastelprojekten
  • Spiel- und Sportmaterial, z.B. Bälle, Seile, Federball, …
  • Küchenutensilien
  • Bierzeltgarnituren o.ä.
  • Am besten ein*e Musiker*in für die Abendgestaltung am Lagerfeuer
  • Werkzeug
  • Feuerholz
  • Evtl. Infrastruktur vor Ort z.B. Sanitäranlage, Küche, Aufenthaltsraum für schlechtes Wetter

 

Und so wird’s gemacht

Zeitraum

Aufgrund des wärmeren Wetters bieten sich die Sommermonate an. In einer kurzen Version kann es ein (verlängertes) Wochenende lang dauern. Wenn das Abenteuer eine ganze Woche dauern soll, bieten sich die Pfingst- oder Sommerferien an.

 

Zeltplatz

Am einfachsten ist es, einen „offiziellen“ Gruppenzeltplatz zu buchen. Der Vorteil: Hier ist dann oft schon mehr oder weniger Infrastruktur wie Toilettenanlagen, evtl. Duschen, vielleicht sogar eine kleine Outdoorküche, ein Lagerraum o.ä. vorhanden. Natürlich kann auch eine Wiese, ein großer Garten, der Sportplatz usw. genutzt werden. Bei der Planung sollte nur bedacht werden, dass schon vorhandene Toiletten und ein Wasseranschluss die Planung und das Zeltlagerleben sehr vereinfachen.

 

Zelte

Verschiedene Optionen sind denkbar: Entweder bringt jede Familie selbst ihr Zelt mit – diese Variante ist für die Organisatoren am einfachsten, schließt aber Familien aus, die kein Zelt besitzen.

Alternativ kann die Kolpingsfamilie die Zelte stellen. Entweder sind große Gruppenzelte verfügbar oder es findet im Vorfeld eine Sammlung privater „normaler“ Zelte statt.

 

Programm

Bei längeren Zeltlager ist es schön, wenn es ein Motto gibt, das bei den Programmpunkten aufgegriffen wird. Ein Zeltlager, vor allem ein längeres, muss nicht rund um die Uhr mit einem Programm verplant sein. Auch Freizeit, Zeit für die Familie zum Ratschen, Planschen oder Ausruhen sind wichtig.
Angebote sollten zwischen kreativen Basteleien und actionreichen Spielen und Aktivitäten abwechseln. So ist für jede*n etwas dabei. Weitere immer schöne Programmpunkte: Schnitzeljagd oder Stationenlauf durch den Wald / durch den Ort, Nachtwanderung, Zeltlagergottesdienst, Badetag im nächstgelegenen Schwimmbad, Lagerolympiade mit lustigen Sportarten und Geschicklichkeitsaufgaben, Gruppenspiele, Stockbrot und Singen am Lagerfeuer (Gitarre nicht vergessen), …

 

Verpflegung

Super ist es, wenn gerade bei längeren Zeltlagern 2-3 Personen als Küchenteam gewonnen werden können. Beim Spülen helfen alle mit (Bewähre Regel: Jede*r spült seines und noch was Allgemeines), aber wenn Einkauf und die Zubereitung des Essens in der Hand von einem kleinen Team liegt, ist das vor allem bei vielen Familien mit kleinen Kindern Gold wert.
Bei kleineren Gruppen klappt aber sicher auch eine Absprache im Vorfeld, eventuell können immer 2 Familien als Zuständige für eine Mahlzeit eingeteilt werden oder ähnliches.

 

Was man sonst noch braucht…

Wenn es einfach möglich ist, Bierzeltgarnituren mit ausreichen Sitzplätzen für alle Beteiligten zu organisieren, erleichtert das die Abläufe beim Essen, aber auch bei Basteleien.

Auch Werkzeuge wie Axt, Säge, Hammer, Nägel, … schaden nie.

Ausreichend Feuerholz für viele Lagerfeuerstunden.

 

Schlechtes Wetter

Bei der Planung bedenken kann man, ob es eventuell einen Aufenthaltsraum, einen Schlüssel zum Pfarrheim, ein kleines Häuschen in der Nähe, Zugang zu einer Turnhalle o.ä. gibt, wohin sich die Gruppe ggf. zurückziehen kann. Zum einen, um Regentage im Trockenen verbringen zu können. Zum anderen kann es bei starkem, plötzlichen Unwetter eine Erleichterung sein, wenn sich die Gruppe „in Sicherheit“ bringen kann.